Impressionen aus Mücke - Hessens Mitte
 
 

Wasserversorgung

Die Wasserversorgung der Gemeinde Mücke ist räumlich auf dem Gelände des Bauservicehofes untergebracht. Zu den Hauptaufgaben der beiden Mitarbeiter der Wasserversorgung gehört die Beseitigung von Rohrbrüchen, die regelmäßige technische Kontrolle der Versorgungseinrichtungen, das Auswechseln der Zählarmaturen sowie das Herstellen und Erneuern der Wasserhausanschlüsse.

Die Gemeinde Mücke „produziert" ihr Trinkwasser ausschließlich selbst. D.h. alle Wassergewinnungsanlagen (Tiefbrunnen) befinden sich auf dem Gebiet der Gemeinde Mücke. Hierzu zählen die Brunnen Atzenhain, Ruppertenrod, Merlau I und II sowie Höckersdorf. Das Trinkwasser wird direkt aus den Brunnen in die jeweiligen Hochbehälter gefördert und gelangt in diesem stets geschlossenen System in die einzelnen Haushaltshalte. Trinkwasser hat in Deutschland den Status eines Lebensmittels. Daher unterliegen alle Tiefbrunnen, Hochbehälter und das Leitungsnetz einer strengen gesundheitsamtlichen Kontrolle. Die Wasserqualität wird regelmäßig mehrfach im Jahr von einem unabhängigen Labor geprüft.

Das neueste Projekt der Wasserversorgung der Gemeinde Mücke war die Erschließung des ehemaligen OVAG- Brunnens (jetzt Merlau II). Außer einer vorhandenen Brunnenkammer musste zunächst ein Brunnengebäude und dann die Anbindung an die Hochbehälterleitung hergestellt werden. Der Brunnen Merlau II ist seit Herbst 2012 in Betrieb und befüllt den Hochbehälter „Hoherod" mit frischem Trinkwasser. Die Änderung war u.a. notwendig geworden, um die festgesetzte Wasserschutzzone aus der Ortslage von Merlau herauszubekommen. Innerhalb einer Wasserschutzzone werden mitunter erhebliche Anforderungen an die Gebäude (z.B. Heizöllagerräume) gestellt.